Heute schreibe ich über der 4. Teil der Terminator-Franchise, Terminator: Die Erlösung. Als Erstes muss ich erwähnen: McGs Regie hat mir hier sehr gefallen und ich finde dieser Teil kann sich gleich nach Terminator 2 – Tag der Abrechnung (meine T2 Kritik) und Der Terminator einreihen.

Inzwischen hat McG auch seinem Namen eher schlecht als recht alle Ehre gemacht mit Filmen wie 3 Days to Kill und The Babysitter auf Netflix. Deshalb hatte ich mir bei Mr. 3 Engel für Charlie auch wenig Hoffnung gemacht. Nichtsdestotrotz fand ich den Film gut. Auch ein Terminator 5: Genisys mit Arnold Schwarzenegger in einer Hauptrolle konnten mich leider nicht so überzeugen wie McGs John Connor (Christian Bale) hier. Gleich nach der ersten Szene war ich hin und weg. Mir stand den ganzen Film über der Mund offen. Zugegeben war ich von Kindesbeinen an ein großer Terminator-Arnie-Fan (Terminator 2 sah ich zum ersten Mal mit 6 Jahren und mein Familienmotto lautete: Was ist FSK?) und daher kann ich leichter über gewisse Dinge hinwegsehen, doch trotzdem wurde ich komplett enttäuscht, als z. B. Terminator 3 – Rebellion der Maschinen rauskam und ich in der ersten Reihe bei der Premiere im Kino saß.

Terminator 4: Die Erlösung
© Warner Bros.

Ich war so gespannt, wie die Zukunft, in der John Connor der Anführer der Menschheit, der Resistance ist, wohl aussieht. Wie die schaurigen Geschichten von Kyle Reese im 1. Teil erzählt wohl umgesetzt würden mit einem jungen Kyle Reese in seiner eigenen Gegenwart. Die Szenen sind schnell geschnitten und zu Anfang kam ich mir vor wie bei Call of Duty. Laut und explosiv kommen die Verfolgungsjagden und Zerstörungszüge daher, doch sie scheinen keineswegs übertrieben. Jeder Moment ist ein Augenschmaus und ich bin froh, dass dieser Film 2008/09 und nicht etwa 2000 entstanden ist. Wie immer ist der Soundtrack ein wahrer Genuss, beim ersten Ertönen der Filmmusik wollte ich schon los grölen! …Vergleichbar mit manchen Männern beim Fußballschauen.

Christian Bale ist der zentrale Punkt dieses Filmes. Es ist jedoch die frühe Zukunft, der Film spielt gerade jetzt, im Jahr 2018: Der T 800 ist die neueste und zu Anfang noch geheim gehaltene Waffe der Maschinen. Kyle Reese (Anton Yelchin), 1984 der Mensch, der im ersten Teil zurück geschickt wird, ist jung. „Der Neue“ und eine weitere Hauptfigur ist Marcus Wright (Sam Worthington). Im Todestrakt sitzend spendet er seinen Körper der Forschung. Sehr nobel, doch – er spendet seinen Körper Skynet. Und wir wissen alle, was Skynet ist. Als er aufwacht findet er sich in einer Zukunft wieder, in der es keine Autos und auch fast keine Menschen mehr gibt. Ich muss schon sagen, mein Herz ging auf, als er auf Kyle Reese trifft und ihn fragt, was passiert ist und welches Jahr denn ist. Und von dort an entwickelt sich die Storyline.

Man trifft über den ganzen Film auf neue und alte Dinge, alle visuell hervorragend umgesetzt und so wird es nie langweilig, es bleibt immer spannend, ohne übertrieben zu wirken. Ich habe mich über jede Szene gefreut und konnte die nächste kaum abwarten. Gut war vor allem, dass der dritte Teil förmlich übergangen wurde. Die Zukunft von der in Terminator 2 gesprochen wird ist es, welche in diesem Teil umgesetzt wurde.

Terminator - Die Erlösung (Director's Cut) [Blu-ray]
Sony Pictures Home Entertainment (30.11.2009) - Blu-ray, Freigegeben ab 16 Jahren - Laufzeit: 118 Minuten - Christian Bale, Sam Worthington, Moon Bloodgood, Helena Bonham Carter, Anton Yelchin
6,99 EUR

Eine Sache, die ich hier „verraten“ muss, folgt jetzt: Keine Sorge, no spoiler. John Connor sagt: „Ich komme wieder.“ (Wahrscheinlich bin ich ein bisschen zu arg bei dieser Szene ausgerastet).

Mein Fazit: Eher nur Terminator-Fans zu empfehlen, denn man muss sich mit den Figuren gut auskennen, da nicht viel erklärt wird. Viel Wissen wird vorausgesetzt und man sollte ein Action-Fan sein.

Originaltitel: Terminator Salvation
Erscheinungsjahr: 2009
Dauer: 115 min
Regie: McG
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Budget: $200.000.000
Einnahmen: $371.353.001 (weltweit) (28. Juli 2012)
(Quelle: IMDb)

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